Lernen • Leistung • Lebensfreude

Mechatroniker/-in

Abt. 3 Elektrotechnik, Mechatronik • Teilzeit

Ihre Ansprechperson

Foto von Johannes Lake

Johannes Lake

E-Mail schreiben
Beschreibung

Die 3½-jährige Ausbildung findet im dualen System statt. Das bedeutet, dass die praktische Ausbildung hauptsächlich in den Betrieben und die theoretische Ausbildung vorwiegend in der Schule durchgeführt wird. Der erfolgreiche Abschluss der Berufsfachschule Mechatronik kann als erstes Ausbildungsjahr angerechnet werden. 

Schwerpunkte der Ausbildung zum/zur Mechatroniker/-in

Im Beruf Mechatroniker/-in werden elektrische, mechanische, pneumatische und hydraulische Komponenten zu einem komplexen mechatronischen System zusammengefügt. Mechatroniker/-in stellen einzelne Komponenten her, montieren diese, installieren die notwendige Hard- und Software und programmieren die Systeme. Dabei richten sie sich nach Schaltplänen und Konstruktionszeichnungen und prüfen die Anlagen nach VDE-Normen. Außerdem müssen sie mechatronische Systeme instand halten und ggf. reparieren

. 

Aufgrund der großen Aufgabenbreite und des vielfältigen Einsatzspektrums ist der Beruf des Mechatronikers sehr interessant und abwechslungsreich.

Um das breite Aufgabenspektrum erfolgreich bewältigen zu können, sollten ihre Stärken vor allem in den Bereichen Mathematik und Physik liegen. Den handwerklich – technischen Anforderungen des Arbeitsalltags begegnen sie mit manuellem Geschick, Verständnis der technischen Zusammenhänge und Sorgfalt beim Lesen und Umsetzen von Schaltplänen und Konstruktionszeichnungen. Dauerhafte Lernbereitschaft ist erforderlich, um sich immer wieder über neueste technische Entwicklungen zu informieren.

Der Beruf Mechatroniker/-in eignet sich besonders für engagierte und flexible junge Menschen, die einen abwechslungsreichen und teamorientierten Beruf in einem technisch anspruchsvollen und zukunftsorientierten Bereich mit guten Aufstiegsmöglichkeiten suchen.

Aufnahmevoraussetzungen

Ein abgeschlossener Berufsausbildungsvertrag ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Berufsschule.
Der Ausbildungsbetrieb meldet den Auszubildenden bei der Berufsschule an. In Absprache mit dem Betrieb kann das auch die/der Auszubildende selber machen. Die Anmeldung erfolgt unter Anmeldung/Bewerbung.

Stundentafel

Der Rahmenlehrplan ist in Lernfelder gegliedert. Diese Lernfelder orientieren sich an konkreten beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen. Die Strukturierung des Rahmenlehrplanes nach Lernfeldern soll nicht nur ganzheitliches Lernen anregen, sondern auch das vorgesehene Konzept der ganzheitlichen handlungsorientierten Prüfung unterstützen.

Die Stundentafel des Ausbildungsberufes orientiert sich an eine 3 1/2-jährige Ausbildung.

Stundentafel

Unterrichtsfächer

  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Politik

Fachtheorie nach Lernfeldern (Rahmenlehrplan von 2018)

1. Ausbildungsjahr

  • Lernfeld 1: Analysieren von Funktionszusammenhängen in mechatronischen Systemen
  • Lernfeld 2: Herstellen mechatronischer Teilsysteme
  • Lernfeld 3: Installieren elektrischer Betriebsmitte unter Beachtung sicherheitstechnischer Aspekte
  • Lernfeld 4: Untersuchen der Energie- und Informationsflüsse in elektrischen und hydraulischen Baugruppen
  • Lernfeld 5: Kommunizieren mit Hilfe von Datenverarbeitungssystemen

2. Ausbildungsjahr

  • Lernfeld 6: Planen und Organisieren von Arbeitsabläufen
  • Lernfeld 7: Realisieren mechatronischer Teilsysteme
  • Lernfeld 8: Design und Erstellen mechatronischer Systeme

3. und 4. Ausbildungsjahr

  • Lernfeld 9: Untersuchen des Informationsflusses in komplexen mechatronischen Systemen
  • Lernfeld 10: Planen der Montage und Demontage
  • Lernfeld 11: Inbetriebnahme, Fehlersuche und Instandsetzung
  • Lernfeld 12: Vorbeugende Instandhaltung
  • Lernfeld 13: Übergabe von mechatronischen Systemen an Kunden

 Quelle: Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Mechtroniker/Mechatronikerin (23.02.2018)

Abschlüsse

Die Abschlussprüfung besteht aus den beiden zeitlich getrennten Teilen 1 und 2. Inhalte sind die Ausführung einer komplexen Arbeitsaufgabe, situative Gesprächsphasen und schriftliche Aufgabenstellungen. Weist der Auszubildende nach, dass er die geforderten Fähigkeiten und Kompetenzen erworben hat, wird der Facharbeiterbrief ausgehändigt.

 

Bestehensregelung:

Verordnung über die Berufsausbildung zum Mechatroniker und zur Mechatronikerin

 

Da sich die Ausbildung sowohl in einen schulischen als auch einen betrieblichen Bereich aufteilt, können unterschiedliche Abschlüsse und Berechtigungen erlangt werden:

  • Berufsschulabschluss
    Am Ende der Berufsschule steht der mit dem Abschlusszeugnis dokumentierte Berufsschulabschluss, wenn der Unterricht erfolgreich absolviert wurde, gleichgültig, ob die Kammer-Prüfung bestanden wurde oder nicht. Es wird keine gesonderte Abschlussprüfung in der Berufsschule durchgeführt, das heißt der erfolgreiche Abschluss hängt von den Noten in den einzelnen Lernfeldern und Fächern ab.
  • Berufsbezeichnung: Elektroniker/-in für Betriebstechnik
    Die Berufsausbildung endet mit der bestandenen Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer. Das Kammer-Prüfungszeugnis belegt die erfolgreiche Abschlussprüfung in dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.


Wenn Sie die Berufsschule und die Kammer-Prüfung erfolgreich absolviert haben, können Sie noch weitere allgemeinbildende Schulabschlüsse erlangen, wenn Sie diese noch nicht im Rahmen des vorherigen Bildungswegs erreicht haben.

  • Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
    Dieser Abschluss wird am Ende der Ausbildung auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt.
  • Erweiterter Sekundarabschluss I
    Wenn bestimmte Noten erreicht wurden, wird dieser Abschluss auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt.
  • Fachhochschulreife
    Die Fachhochschulreife wird automatisch erlangt, wenn der schulische Teil der Fachhochschulreife bereits vorher in einer anderen Schulform erworben wurde.
Möglichkeiten nach der Ausbildung

Die BBS Papenburg bietet Ihnen die Möglichkeit, nach der erfolgreichen Ausbildung weitere Abschlüsse entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend zu erwerben. Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, bieten sich folgende Möglichkeiten:

  • Ziel: Fachhochschulreife
    Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung können Sie die einjährige Fachoberschule Klasse 12 in Vollzeit besuchen. Anschließend können Sie noch ein Jahr in der Berufsoberschule anhängen, um die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen.
  • Ziel: Allgemeine Hochschulreife
    Sie haben die Möglichkeit mit dem erweiterten Sekundarabschluss I in die Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums der BBS Papenburg einzusteigen.
  • Ziel: Staatlich geprüfter Techniker und Fachhochschulreife
    Wenn Sie sich berufsbegleitend weiterbilden möchten, dann können Sie 3-jährige Fachschule Elektrotechnik besuchen.
Infomaterial & Downloads

Ansprechpartner für den Bildungsgang: Johannes Lake

Allgemeine Informationen: Per Telefon: 04961 89101 oder per E-Mail: verwaltung@bbs-papenburg.eu

Barrierefreiheit

Sprache ändern