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Lernen • Leistung • Lebensfreude

Elektroniker(in) - Energie- und Gebäudetechnik -

Abt. 3 Elektrotechnik, Mechatronik • Teilzeit

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Stefan Broda

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Beschreibung
Ausbildung

Die 3,5-jährige Ausbildung findet im Dualen System statt. Das bedeutet, dass die praktische Ausbildung hauptsächlich in den Betrieben und die theoretische Ausbildung vorwiegend in der Schule durchgeführt wird. In der Grundstufe besuchen die Auszubildenden an zwei Tagen in der Woche die Berufsschule.

Perspektiven

Die Aufgaben in allen Elektroberufen sind geprägt durch die rasche Entwicklung der Elektronik. Deshalb wird bereits in der Grundausbildung ein großes Gewicht auf die Grundlagen der Elektronik gelegt – auf die Steuerungstechnik zum Beispiel und neue Methoden der Funktionsprüfung und Fehlersuche.

Individuelle Handlungsfähigkeit wird großgeschrieben. Die Auszubildenden sollen lernen, in Zusammenhängen zu denken, eigenständig zu planen, Probleme selbständig zu lösen und sich flexibel auf neue technische Entwicklungen einzu­stellen.

Durch die ausgewogene Verbindung von Fachtheorie und Fachpraxis erwirbt man eine umfangreiche, ganzheitliche Qualifikation, die es erlaubt, den erlernten Beruf in unterschiedlichen Betrieben und Branchen auszuüben.

Weitere Informationen zu den Betrieben im Bereich Elektro- und Informationstechnik in unserer Region finden Sie auf den Seiten der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling.

Aufnahmevoraussetzungen

Ein abgeschlossener Berufsausbildungsvertrag ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Berufsschule.
Der Ausbildungsbetrieb meldet den Auszubildenden bei der Berufsschule an. In Absprache mit dem Betrieb kann das auch die/der Auszubildende selber machen. Die Anmeldung erfolgt unter Anmeldung/Bewerbung.

Stundentafel

Die Stundentafel des Ausbildungsberufes orientiert sich an eine 3 1/2-jährige Ausbildung.

Unterrichtsfächer
  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Politik
Fachtheorie nach Lernfeldern (neuer Rahmenlehrplan von 2020)

1. Ausbildungsjahr

  • Lernfeld 1: Elektrotechnische Systeme analysieren, Funktionen prüfen und Fehler beheben
  • Lernfeld 2: Elektrische Systeme planen und installieren
  • Lernfeld 3: Steuerungen und Regelungen analysieren und realisieren
  • Lernfeld 4: Informationstechnische Systeme bereitstellen

2. Ausbildungsjahr

  • Lernfeld 5: Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Anlagen und Geräten konzipieren
  • Lernfeld 6: Elektrotechnische Systeme analysieren und prüfen
  • Lernfeld 7: Steuerungen und Regelungen für Systeme programmieren und realisieren
  • Lernfeld 8: Energiewandlungssysteme auswählen und integrieren

3. Ausbildungsjahr

  • Lernfeld 9: Kommunikation von Systemen in Wohn- und Zweckbauten planen und realisieren
  • Lernfeld 10: Elektrische Geräte und Anlagen der Haustechnik planen, in Betrieb nehmen und übergeben
  • Lernfeld 11:Energietechnische Systeme errichten, in Betrieb nehmen und instand halten

4. Ausbildungsjahr

  • Lernfeld 12: Energie- und gebäudetechnische Anlagen planen und realisieren
  • Lernfeld 13: Energie- und gebäudetechnische Systeme in Stand anpassen und dokumentieren

 Quelle: Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Elektronikerin und Elektroniker (18.12.2020)

Abschlüsse

Gesellenprüfung

Ziel ist der Gesellenbrief und damit der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung zum Facharbeiter im Elektrohandwerk. Die sog. gestreckte Gesellenprüfung setzt sich aus einem Teil I und einem Teil II zusammen.

 
Die Gesellenprüfung Teil I (Gewichtung 30 %) beeinhaltet 
  • Prüfungsbereich 1: Elektrotechnische Anlagen und Betriebsmittel

Die Gesellenprüfung Teil II (Gewichtung 70 %) beeinhaltet

  • Prüfungsbereich 2: den Kundenauftrag (36 %)
  • Prüfungsbereich 3: Systementwurf (12 %)
  • Prüfungsbereich 4: Funktions- und Systemanalyse (12 %)
  • Prüfungsbereich 5: Wirtschafts- und Sozialkunde (10 %)

 Die Gesellenprüfung ist  bestanden, wenn:

  • im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens "ausreichend" und
  • im Ergebnis von Teil 2 mindestens "ausreichend" (>=50 %) und
  • im Kundenauftrag mindestens "ausreichend" (>=50 %) und
  • in mindestens zwei der übrigen Prüfungsbereiche 3 bis 5 von Teil 2 mit mindestens "ausreichend" (>= 50 %) und
  • in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit ungenügend (< 30 %) bewertet worden sind.

Quellen:

  • Verordnung zur Neuordnung der Ausbildung in den handwerklichen Elektroberufen vom 30.03.2021

Da sich die Ausbildung sowohl in einen schulischen als auch einen betrieblichen Bereich aufteilt, können unterschiedliche Abschlüsse und Berechtigungen erlangt werden:

  • Berufsschulabschluss
    Am Ende der Berufsschule steht der mit dem Abschlusszeugnis dokumentierte Berufsschulabschluss, wenn der Unterricht erfolgreich absolviert wurde, gleichgültig, ob die IHK-Prüfung bestanden wurde oder nicht. Es wird keine gesonderte Abschlussprüfung in der Berufsschule durchgeführt, das heißt der erfolgreiche Abschluss hängt von den Noten in den einzelnen Lernfeldern und Fächern ab.
  • Berufsbezeichnung: Elektroniker(in) - Energie- und Gebäudetechnik -
    Die Berufsausbildung endet mit der bestandenen Abschlussprüfung vor der zuständigen IHK. Das IHK-Prüfungszeugnis belegt die erfolgreiche Abschlussprüfung in dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.


Wenn Sie die Berufsschule und die IHK-Prüfung erfolgreich absolviert haben, können Sie noch weitere allgemeinbildende Schulabschlüsse erlangen, wenn Sie diese noch nicht im Rahmen des vorherigen Bildungswegs erreicht haben.

  • Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
    Dieser Abschluss wird am Ende der Ausbildung auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt.
  • Erweiterter Sekundarabschluss I
    Wenn bestimmte Noten erreicht wurden, wird dieser Abschluss auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt.
  • Fachhochschulreife
    Die Fachhochschulreife wird automatisch erlangt, wenn der schulische Teil der Fachhochschulreife bereits vorher in einer anderen Schulform erworben wurde.
Möglichkeiten nach der Ausbildung

Die BBS Papenburg bietet Ihnen die Möglichkeit, nach der erfolgreichen Ausbildung weitere Abschlüsse entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend zu erwerben. Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, bieten sich folgende Möglichkeiten:

  • Ziel: Fachhochschulreife
    Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung können Sie die einjährige Fachoberschule Klasse 12 in Vollzeit besuchen. Anschließend können Sie noch ein Jahr in der Berufsoberschule anhängen, um die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen.
  • Ziel: Allgemeine Hochschulreife
    Sie haben die Möglichkeit mit dem erweiterten Sekundarabschluss I in die Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums der BBS Papenburg einzusteigen.
  • Ziel: Staatlich geprüfter Techniker und Fachhochschulreife
    Wenn Sie sich berufsbegleitend weiterbilden möchten, dann können Sie 3-jährige Fachschule Elektrotechnik besuchen.
Infomaterial & Downloads

Ansprechpartner für den Bildungsgang: Stefan Broda

Allgemeine Informationen: Per Telefon: 04961 89101 oder per E-Mail: verwaltung@bbs-papenburg.eu

 

 

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